Wir dürfen unseren Nachkommen keine Schuldenberge hinterlassen und müssen unser Steuersystem ökologisch reformieren.

Die Grünliberalen legen grossen Wert auf einen ausgeglichenen Finanzhaushalt. Langfristig betrachtet darf der Staat nicht mehr ausgeben, als er einnimmt. Alles andere ist gegenüber nachkommenden Generationen ungerecht. Wir müssen also dafür sorgen, dass das von den steuerzahlenden Privatpersonen und Unternehmen generierte Steuersubstrat möglichst optimal eingesetzt wird. Und wir müssen für ausreichende Steuereinnahmen sorgen. Das bedingt einerseits ein effizientes Staatswesen, das seine finanziellen und personellen Ressourcen verantwortungsvoll einsetzt. Es bedingt andererseits eine intakte Infrastruktur und gute Rahmenbedingungen für unsere Wirtschaft, um ein möglichst grosses Steuersubstrat zu ermöglichen. Eine starke Wirtschaft ermöglicht gesundes Wachstum und schafft Arbeitsplätze. Beides trägt zu höheren Steuereinnahmen bei.

Im Ausgleich dazu müssen wir den Mittelstand - das Rückgrat unserer Gesellschaft - steuerlich entlasten. Statt gute Leistungen zu besteuern, sollen die Nutzung nicht erneuerbarer Energien, die Verschwendung von Ressourcen sowie die übermässige Beanspruchung von Boden (und die damit verbundene, unerwünschte Zersiedlung unseres Landes) stärker besteuert werden. Damit werden gute Leistungen und verantwortungsvoller Konsum belohnt und gefördert. Wer viel verdient und bewusst lebt, soll weniger Steuern zahlen. Wer viel verdient und alleine eine grosse Villa auf einem grossen Grundstück bewohnt, soll stärker zur Kasse gebeten werden. Dank angemessenen Steuereinnahmen und eines effizienten Staates werden Schulden vermieden und langfristig abgebaut.

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