Mieterschutz: ja. Staatliche Kontrolle des Wohnungsmarktes: Nein.

Eine Wohnung ist durchaus ein spezielles Gut: Der Mieter ist weitgehend abhängig, er bindet sich an einen Ort, er baut Beziehungen zur Nachbarschaft auf, ist in Vereinen, Zügeln ist teuer und umständlich.

Folglich muss der Mieter geschützt werden, vor allem vor willkürlicher Kündigung, aber auch vor übertriebenen willkürlichen Mietpreiserhöhungen.

Auf der anderen Seite ist der staatlich streng geregelter Wohnungsmarkt ein Hemmnis. Es braucht abgesehen vom Mieterschutz einen möglichst freien Wohnungsmarkt, auf dem Wohnungsanbieter nicht mit übertriebener Bürokratie und Vorschriften drangsaliert werden, und wo Vermieter auch genug verdienen können.

Heute beobachtet man oft, dass Mietwohnungen saniert, vergrössert und dann in Eigentumswohnungen umgewandelt werden. Kein Wunder, Wohnungen zu verwalten und zu vermieten ist enorm umständlich, teuer und rentiert sich kaum. Genau das muss sich ändern. Mietwohnungen sollen ein lohnendes Investitionsobjekt werden, dann entspannt sich auch der Wohnungsmarkt.

Alle Vorschriften, die nicht direkt darauf abzielen, den Mieter vor Kündigung oder überrissenen Aufschlägen zu schützen, sollen abgeschafft werden.

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