Es gibt keine Alternative zum Atomkraftausstieg.

Eine Gefahr einer Havarie ist noch das kleinste Problem, sie ist so klein, dass man sie erfolgreich verdrängen kann. Auch Fukushima wird wieder vergessen werden, wie zuvor Tschernjobyl, Three-Miles-Island, Lucens, ...

Gar nicht verdrängen aber kann man das Abfallproblem. Seit Jahrzehnten nutzen wir Kernenergie, und noch immer gibt es kein Endlager. Ausserdem zeigt sich immer mehr, dass es wohl nie ein Endlager geben wird, sondern dass man den Müll bis in alle Ewigkeit wird bewirtschaften müssen. Diese Kosten tragen nicht die heutigen Atomstromkonsumenten, sondern die künftigen Generationen.

Atomenergie ist unverantwortlich, so oder so. Wir müssen aussteigen. Je eher desto besser.

Nun gilt es, die bestehenden KKWs nicht zu ersetzen, sondern nach Alternativen zu suchen. Wenn der wirtschaftliche und politische Druck da ist, kommen die Alternativen von selbst. Ohne diesen Druck bewegt sich nichts und wir werden noch lange auf AKWs angewiesen sein.

Das Dümmste, was wir tun könnten wäre, noch lange über neue AKWs zu diskutieren, denn diese Diskussion behindert den Fortschritt.

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