Ist Not und Elend ein legitimes Argument um seine politischen Ziele zu erreichen? Haben wir tatsächlich so wenig Respekt und Selbstachtung?

Ich finde es absolut geschmacklos (um es nett zu sagen), wie man auf das Elend welches in Japan vorherscht seine Argumentationsweise aufbaut. Der Politik von heute ist nichts mehr heilig um ans Ziel zu kommen. Wenn da zehntausende sterben und man diese als politisches Argument missbrauchen kann dann ist das nur recht. Es widert mich regelrecht an, wie einige Politiker jetzt ins Lokalfernsehen grinsen zu genau diesem Thema.

Hier ist wie es geht:
Alle 60 – 100 Jahre ist mit einem stärkeren Schadensbeben der Magnitude 6 oder mehr zu rechnen – das vorerst letzte Mal 1946 bei Sierre im Wallis. (Quelle: www.seismo.ethz.ch). Laut kürzlich gemachten Aussagen würden unsere AKWs einem solchen Erdbeben nur schlecht standhalten (kritisch bei einem Beben der Magnitude >5.0) .

See how it's done?

Ein echtes Trauerspiel was einige "Politiker" an den Tag legen.

22 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.