Ein sozialer Staat und eine marktorientierte Wirtschaft können sehr gut koexistieren.

Die Aufgaben von Staat und Wirtschaft sind unterschiedlicher Natur. Private Initiative (über Vereine) ist ein weiterer Aspekt. Ich sehe keinen Widerspruch, sondern eine gemeinsame Aufgabe.

Der Staat muss für ein gutes und gedeihliches Umfeld besorgt sein. Am besten erreicht man dies durch möglichst liberale Spielregeln, die Eigeninitiative fördern. Andererseits muss der Staat auch Grenzen setzen, wo die Wirtschaft überbordet. Umgekehrt ist die Wirtschaft verantwortlich für das Geldverdienen, sowie die Produktion und Beschaffung von Gütern. Es braucht beides.

Ohne funktionierende Wirtschaft ist ein sozialer Staat undenkbar. Der Staat kann und darf nicht mehr Geld ausgeben, als er zur Verfügung hat.

Gerade die soziale Marktwirtschaft kann nur funktionieren, wenn sie nachhaltig geführt wird.

Die Schweiz hat diesbezüglich bereits sehr viel erreicht (siehe auch meinen früheren Beitrag ganz unten). Nun geht es darum, dies zu erhalten und wo möglich oder notwendig zu verbessern.

(Dies als Antwort auf einige der Beiträge unten, insbesondere die von Beat Habegger und Rahel Estermann.)

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