Wir lernen eins und zwar, dass man den schwarzen Peter immer der USA zuschieben kann.

Was macht Europa während dem in Libyen Menschen regelrecht abgeschlachtet werden und um Hilfe betteln? Wir sitzen rum und tun so als wären wir die Intelektuelle Elite der Welt.

Flüchtlingsströme kommen auf Italien zu und wir sind noch immer am Besprechen ob eine Flugverbotszone Sinn macht. Italien ist nicht unweit der Schweiz und wir werden auch etwas von dieser Welle abkriegen, wer dies verneint sollte kurz vergangene Konflikte in Erinnerung rufen.

Die ganze Welt schaut auf die USA, sie sind gut genug um Europa zu zeigen wie man es macht und kaum ist es soweit gehen hier wieder hunderte auf die Strasse und nölen rum von wegen: „Die gehen nur wegen dem Öl dort hin.“ – bei so viel Naivität, steigt in mir der Unmut gegenüber denjenigen ins grenzenlose.

Schon komisch, Russland und China klopft keiner auf die Finger während die das ermorden von Nordafrikaner quasi gutheissen. Der schwarze Peter wird immer, in jedem Konflikt den Amerikanern zugeschoben. Nur weil sie die einzigen sind, die nicht nur stoisch rumsitzen und dem Elend in der Welt zusehen. Gleichzeitig sind sie verpönt als Weltpolizei, dies auch nur um über unsere eigene Ignoranz und Unfähigkeit wegzusehen. Wir kriegen nichts auf die Riehe und deshalb müssen wir uns über andere mokieren weil es dann unser miserables Dasein etwas lindert.

Es wäre Zeit für Europa zu zeigen, dass sie eine starke Entität ist und dem Völkermord entgegen tritt, diesen mit Taten und nicht leeren Worten verurteilt. Gaddafi gehört vor den Menschengerichtshof gestellt und als Kriegsverbrecher bestraft.

Klar wir können auch rum sitzen und glauben, dass die Libyer den Umsturz selber schaffen, ist sowieso bequemer.

de oppresso liber

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