In der Sozialpolitik muss Hilfe zur Selbsthilfe im Vordergrund stehen.

Prinzipiell ist jeder Mensch selbst dafür verantwortlich, etwas aus seinem Leben zu machen. Wer das aber nicht schafft, dem soll man helfen. Hilfe, die abhängig macht, ist keine gute Hilfe. Bei der Hilfe sollte immer die künftige Selbstständigkeit im Vordergrund stehen. Es ist z.B. besser, eine Weiterbildung zu unterstützen oder jemandem zu helfen, sich selbstständig zu machen, statt einfach nur Geld zu überweisen. «Ausgesteuerte» Menschen sollte es gar nicht geben.

Für mich der wichtigste Ansatz ist es, die Chancengleicheit zu verbessern: Egal aus welchem Umfeld ein Mensch stammt, wenn er die Fähigkeit hat, etwas zu erreichen, so soll er die Chance dazu bekommen. Am effizientesten geschieht dies über die öffentliche Schule. Hierzu ist es z.B. sinnvoll, jedes Kind nach seinen Fähigkeiten optimal zu fördern, und zwar sowohl lernschwache, wie auch hochbegabte Kinder. Zudem sollten mehr Modelle zur Frühförderung entwickelt. Dabei ist besonderes Augenmerk darauf zu legen, dass auch sozial schwache und Familien mit Migrationshintergrund von diesen Angeboten profitieren.

(Soweit grob umrissen meine sozialpolitische Position. Ich weiss nicht, ob ich zum «bürgerlichen» Lager zähle, tendenziell wahrscheinlich schon. Ich stehe politisch ziemlich in der Mitte. Früher dachte ich, ich sei links, dieses Selbstbild hat Smartvote korrigiert. In der Fraktion bin ich zusammen mit der glp und fühle mich da sehr wohl. in den letzten zwei Monaten habe ich in dieser Hinsicht drei Vorstösse zur Schulbildung eingereicht oder miteingereicht: 1. Ich zusammen mit der SP und FDP ein Vorstoss, um allen Kindern der Stadt gleich gute Gymnasiumsprüfungsvorbereitungen zu ermöglichen; 2. die SP zusammen mit mir ein Vorstoss, um die Chancengleicheit in der Schule zu fördern; 3. die FDP zusammen mit mir ein Vorstoss, um auch hochbegabten Kindern Förderung zukommen zu lassen. - Ich rede nicht nur, ich handle auch, und Chancengleicheit ist mir ein wichtiges Anliegen.)

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