Die Stadt Zürich hat 2010 durch Ausgabendisziplin sinnvoll 220 Mio gespart. Warum nun ein Sparpaket 2011 von 220 Mio. durchdrücken, mit sinnlosen Kürzungen?!!

Die Sparallianz unter Führung der SVP (FDP, CVP, EVP, GLP) halten an ihrem Sparziel ("Ausgeglichenes Budget 2011") fest. Auch wenn der grösste Teil auf Kosten des Personals und zulasten guter Dienstleistungen für die Bevölkerung (zB Maternité Triemli) geht.
Tatsachen interessieren dabei nicht. Nur Sparideologie. Seit der Budgetrückweisung im Dezember 2010 ist nämlich die Rechnung 2010 der Stadt Zürich bekannt geworden. Und sie schliesst klar besser als budgetiert ab. Das Eigenkapital beträgt Ende Jahr immer noch 720 Millionen. 220 Millionen mehr als noch im Dezember vermutet/befürchtet werden musste!
Das zeigt:

  1. Für die Stadtverwaltung ist Budgetdisziplin kein Fremdwort. Nicht jeder bewilligte Franken wird ausgegeben. Umgekehrt: Wenn nun das Parlament das Schrumpfbudget überweist, dann darf die Verwaltung und der Stadtrat auch dort keinen Franken mehr ausgeben, wo es Sinn macht. z.B. für neue Stellen bei Schutz und Rettung, für mehr Sicherheit durch 15 neue Polizeistellen, für genügend Personal in der Maternité Triemli, für Umweltschutzprojekte und ökologische Gebäudesanierung...
  2. Die Argumentation der Bürgerlichen ist mehr als gesucht. Es geht ums "Sparen um des Sparen willens". Neben den harten und unbegründeten Sparvorschlägen bei Personal, Kinderbetreuung und im Umweltschutz werden viele Projekte einfach um ein Jahr nach hinten geschoben - und so höchstens teurer werden.
0 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Budget»

zurück zum Seitenanfang