Mündigkeit erhält man im Alter von 18 Jahren. Verloren geht sie erst mit dem Tod.

Die Freiheit so zu leben wie man möchte (mit den üblichen gesetzlichen Einschränkungen, basierend auf der "goldenen Regel der Ethik") verliert man erst mit dem Tod. Bis zum Tod hat jedes mündige Individuum, also jede Person ohne Vormund, das Recht seinen Todeszeitpunkt zu bestimmen.

Es gibt keinen "wirklichen" Grund die Sterbehilfe zu verbieten. Traditionen und alte, meist auf Religion fundierte Richtlinien sind dafür zuständig, dass die Sterbehilfe verpöhmt ist.

Ich habe nichts gegen christliche Werte (die Religion ist ein anderes Thema, die gelebten Werte sind aber zum Grossteil ok) und auch nichts gegen Traditionen, aber wo Fortschritt und der Wille zur Verbesserung an diesen Pfeilern scheitert, muss nach neuen Lösungen gesucht werden und man muss zwingend den Mut aufbringen mit alten Traditionen zu brechen.

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