Ein Monopolblatt kann sich das (noch) leisten, aber irgendwann wird es einfach nicht mehr gelesen.

Ich habe eine Zeitlang die Neue Luzerner Zeitung noch abonniert, aber die Lust ist mir vergangen. Zwar ist es für die Informationen über aktuelle Themen in Luzerner Gemeinden eine wichtige Quelle, aber längst nicht die einzige. Ich informiere mich heute über Regionaljournal, diverse Blätter und über das Internet. Immer mehr, v.a. junge Menschen, leisten sich keine Kaufzeitung mehr. Warum sollten sie auch? Gerade unser Blatt ist häufig auf dem Niveau eines Gratisblatts und die "Debatten", die es lanciert, sind meist nur heisse Luft. Zwar gibt die NLZ vor, unabhängig zu sein und unterstützt offiziell keine Partei, dennoch ist die politische Linie heute klar rechts-konservativ. Echte politische Auseinandersetzung finden in der NLZ leider schon lange nicht mehr statt. Auch vor den Wahlen gleicht die Zeitung nun mehr und mehr bloss noch einer Bezahlwerbefläche, die sich die zahlungskräftigsten Parteien kaufen. Aber sollen sie doch, diese Werbung erreicht eh immer weniger Leute. Wirklich gut informierte Wähler schauen im Internet und dort sieht man, was die Kandidierenden wirklich für Ideen vertreten - zum Beispiel hier auf Politnetz oder in den Blogs, bei Smartvote, auf Lu-Wahlen etc.

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