Demokratie kann nur von innen kommen. Die Schweiz soll deshalb die demokratischen Kräfte aktiv unterstützen, bevor es interessierte Kreise tun.

Die Schweiz als neutrales, demokratisches Land gilt weit herum als gutes Beispiel für das friedliche Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen. Wir sollten die Chance nutzen, dieses Wissen aktiv zuteilen. Lasst uns die neuen Gruppierungen und Parteien in diesen Ländern finanzieren und ausbilden - und zwar alle, die ein demokratisches System und den Respekt der Menschenrechte anstreben, unabhägig von Ideologie oder Religion.
In der heutigen prekären Lage ist es ansonsten bloss eine Frage der Zeit, bis sich Kreise mit Eigeninteressen um direkte Einflussnahme bemühen, ob schiitisch, wahabitsich oder imperalistisch. Hamas und PLO geben dazu zwei schlechte Beispiele ab.
Zugegeben, ganz ohne Eigeninteresse wäre dieses Engagement der Schweiz auch nicht, ein guter Ruf und privilegierter Zugang zu den neuen Entscheidungsträgern wäre uns gewiss, auch oder gerade in Systemen mit wechselnden Regierungen.

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