Grünliberaler Kantonsratskandidat darf keine Leserbriefe mehr in der Neuen Luzerner Zeitung publizieren.

Noch bevor der Wahlkampf für den Kantonsrat so richtig begonnen hat, erklärt mir die Neue Luzerner Zeitung in einem lapidaren Einzeiler ich dürfe bis zum Wahltag (10. April 2011) keine Leserbriefe mehr publizieren. Mit der Publikation eines Leserbriefes am 23. Februar 2011 sei 'mein Kontingent ausgeschöpft'. Man bittet mich um Verständnis....Meine erste Reaktion: Wieso unterstütze ich die NLZ eigentlich noch mit meinem Jahresabonnement..? Meine zweite Reaktion? Kein grosses Erstaunen: Von einer Monopolzeitung, die nicht gerade für tiefgründige und differenzierte Analysen bekannt ist, darf man in dieser Situation wohl kaum mehr erwarten als schlichte Arithmetik...

Es wäre angebracht die Spielregeln vor dem Spiel zu erläutern - und nicht erst nach der ersten Runde. Im empfinde es als unfair, in Unkenntnis der Regeln 6 Wochen auf der Strafbank ausharren zu müssen.

Wir brauchen in Luzern dringend wieder ein zweite Zeitung. Nur so kann die Meinungsvielfalt wiederhergestellt werden. Eine Konkurrenz würde auch der NLZ gut tun.

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