Ziel einer guten politischen Bildung ist es, Schülern das Interesse, die Lust und Freude an der Mitgestaltung unserer Gesellschaft zu wecken.

Staatskundeunterricht im eigentlichen Sinne ist wichtig, das wird wohl niemand verneinen. Damit man überhaupt seine Rechte nutzen kann, muss man etwas über die Strukturen unseres Staates und über die Möglichkeiten jedes Einzelnen, innerhalb unseres Landes Einfluss nehmen zu können, lernen.

Viel wichtiger ist aber, dass die Schüler das Interesse, die Lust und Freude an der Mitgestaltung unserer Gesellschaft lieben lernen. Wo sonst auf der Welt gibt es die einzigartige Möglichkeit, dass wir bei so vielen Fragen auch tatsächlich mitbestimmen dürfen. Wir können mit unserer Stimme etwas verändern.

In einer Zeit, in der aus demografischen Verhältnissen immer mehr ältere Menschen über künftige Fragen entscheiden, müssen die Jungen aktiv werden, sich für ihre Rechte, für ihre Zukunft einsetzen.

Es gilt daher in Ihnen die Motivation, die Lust am Verändern zu wecken, die Freude am aktiven Teilhaben bei wichtigen Fragen.

Die Politikabgedroschenheit kommt zu einem grossen Teil daher, dass viele junge Menschen das Gefühl haben, sie können ja so oder so nichts verändern. Dem ist nicht so: Wir sind die junge Generation, im Moment werden Entscheidungen getroffen, die zentral für unsere Zukunft sind. Gemeinsam können wir Jungen die Zukunft verändern, etwas dazu beitragen, dass unsere doch teilweise überalterte Politik, verändert wird. Starten wir doch eine politische Jugendrevolution, indem sich die Jungen plötzlich aktiv ins Politgeschehen einmischen und alle werden sehen - es geht ja.

2 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Jugend»

zurück zum Seitenanfang
  • Copyright © Politnetz AG 2009–2017
  • Impressum
Release: production