Das Recht auf Familiennachzug ist ein Menschenrecht. Es darf nicht aus populistischen Gründen eingeschränkt werden.

Was die FDP betreibt ist reiner Populismus. Es bestehen bereits nach geltendem Gesetz strenge Kriterien für den Familiennachzug von Drittstaatsangehörigen. Drittstaatsangehörige dürfen ihre Kinder und Ehegatten nur dann nachziehen, wenn sie eine bedarfgerechte Wohnung vorweisen können und nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind oder nach dem Nachzug mutmasslich sein werden. Es werden keine Sozialfälle importiert.
Die FDP scheint das alte Saisonnier-Statut wieder einführen zu wollen. Demnach sind nur Arbeitnehmer willkommen, jedoch keine Menschen. Dieses Konzept ist nachweislich gescheitert, insbesondere weil diese Arbeitnehmer sich nicht integrieren konnten, weil sie ihre Familie und ihren Lebensmittelpunkt weiterhin im Ausland hatten. Trotzdem verbrachten sie oft Jahrzehnte in der Schweiz. Diese Politik förderte Ghettos und Parallelgesellschaften mit den bekannten Folgeproblemen, unter denen die Migrationspolitik heute noch leidet.

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