Personenfreizügigkeit ja, aber mit flankierenden Massnahmen, besonders bei Löhnen und Mieten.

Ein guter Teil des wirtschaftlichen Booms ist den Menschen zu verdanken, die mit der Personenfreizügigkeit (PFZ) in die Schweiz kommen. Von der PFZ profitieren aber auch viele Schweizerinnen und Schweizer, die nun viel einfacher im europäischen Ausland eine Stelle finden können.
Im Gegensatz zu früher, als die Immigranten v.a. weniger gebildete Leute aus Süd-, Südosteuropa und Sri Lanka waren, sind es nun gut qualifizierte aus West- und Nordeuropa. Natürlich hat die PFZ nicht nur Vorteile, den Druck auf Löhne und Mieten muss man mit den richtigen Massnahmen dämpfen.
Die Wohnraum- und Bodenpolitik der SP versucht schon seit fast hundert Jahren, mit der Förderung des gemeinnützigen Wohnraums, Wohnungen und auch Gewerberäume zu vergünstigen. Statt wenigen Immobilienbesitzern soll das Land über Genossenschaften möglichst der breiten Bevölkerung gehören. Mit ihren politischen Zielen wie der Schaffung von Bauzonen für Wohnraum nach Kostenmiete (Lancierung der entsprechenden kantonalen Volksinitiative Ende Februar 2011), der Förderung preisgünstigen Gewerberaumes, der Abschöpfung von Planungsmehrwerten und von Grundstückgewinnen oder Vorstössen auf Gemeindeebene kämpft die SP für eine Wohnraum- und Bodenpolitik im Interesse der breiten Bevölkerung.
Jetzt, mit der Personenfreizügigkeit wird diese Politik auch als flankierende Massnahme wichtig, um übermässige Mietzinserhöhungen zu verhindern.

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