Es braucht einen «kleinsten gemeinsamen Nenner» zwischen allen BewohnerInnen dieses Landes.

Menschen die an unterschiedlichen Orten (Stadt, Land, Agglomeration, um das mal grob einzuteilen) denken unterschiedlich. Man zieht an den Ort, an denen es einem am besten gefällt. Und man wird durch den Ort geprägt, an dem man lebt. Aus diesem unterschiedlichen Denken entstehen unterschiedliche politische Interessen. Wer in der Stadt wohnt, will vielleicht eher Geld für Kulturinstitutionen ausgegeben haben, wer auf dem Land wohnt für Bahnen und Strassen.

Es wäre aber gefährlich, aus diesen unterschiedlichen Interessen einen «Kulturkampf» zu konstruieren. Denn die Unterschiede sind deutlich kleiner, wenn man sich von Symbolen und Identitätsfragen wegbewegt. In der Schweiz ist die Bevölkerung wegen der Kleinräumigkeit viel zu stark vernetzt, als dass es bei Fragen wie dem Gesundheitspolitik, Steuern, Aussenpolitik, Wirtschaftspolitik etc. Unterschiede auf Grund des Wohnortes (natürlich auf Grund der politischen Ausrichtung) geben kann.

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