Uran aus dem Berner Oberland sichert Schweizer Stromversorgung

Zum Glück wird seit einigen Jahren im Berner Oberland Uran abgebaut. Dies ermöglicht der Schweiz, weiterhin eine autonome Strompolitik zu verfolgen. Dank diesem Abbau ist die Schweiz auch in Zukunft nicht von Uran aus dem Niger oder Russland abhängig. Somit gibt es auch keinen CO2-Ausstoss beim Transport des Urans in die Schweiz. Dazu kommt, dass die Uranaufbereitung sehr umweltverträglich ist (siehe Mayak). Auch die Endlagerung von gebrauchten Brennelementen ist geklärt. Die Altbundesräte der Schweiz haben sich freiwillig für eine Endlagerung in ihren Kellern zur Verfügung gestellt.

Solange in der Schweiz noch kein Uran gefunden wird, bleibt sie vom Ausland abhängig. Bis in 50 Jahren wird ein Grossteil des Urans in Afrika und Russland abgebaut sein. Die Folgen werden uns treffen. Deshalb wäre es für die Schweiz von Vorteil, schon früh auf erneuerbare Energien zu setzen. Die vermehrte Förderung von erneuerbaren Energiequellen verstärkt auch das wissenschaftliche Interesse der Forscher. Die Folgen sind klar: Neue technische Entwicklungen verhelfen der Schweiz zu wichtigem Know-how. Die Schweiz ist in vielen Forschungsbereichen die Nummer Eins. Warum nicht auch im Bereich der Erforschung erneuerbarer Energiequellen?
Es kann nicht sein, dass die Schweiz in 50 Jahren nur mit ein paar Atomkraftwerken da steht und keine anderen Energiequellen mehr besitzt. Die Abhängigkeit von ausländischem Uran könnte für die Schweiz fatale Folgen haben. Sie wäre erpressbar.

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