Eine grosse Zustimmung blieb aus. Die Mehrheit entschied sich für die schweizer Werte.

Dass es die Initiative schwer haben wird, habe ich mir schon gedacht. Doch dass die Zustimmung so klein war, überaschte mich trotzdem ein wenig. Ich bin sehr glücklich über die Entscheidung des Volkes. Diese Abstimmung war das perfekte Beispiel, dass aus meiner Sicht die Bürger und Bürgerinnen die schweizer Werte behalten wollen.

Doch man muss sich auch über die Bürger und Bürgerinnen Gedanken machen, die das NEIN nur als Zweck für sich selbt abgegeben haben. Für viele wäre das ein grosser Aufwand gewesen, vor jedem Schützenfest oder vor jedem Obligatorischschiessen das Gewehr ins Zeughaus abzuholen.

Ich denke, dass dies ein Zeichen war, dass man nicht an den Traditionen unseres Landes rütteln sollte. Besonders in den ländlichen Gegenden spürt man sehr gut, dass die Werte wichtig sind und bleiben. Schade ist es, dass man dies als Güllengraben bezeichnet. Dass es Unterschiede zwischen den Städter und Ländler gibt, ist doch Offensichtlich. Ich komme aus einer ländlichen Region und durfte ganz andere Werte und Bräuche kennenlernen, als einer der in der Stadt aufgewachsen ist. Denn die Lebensweise unterscheidet sich enorm.

Das Abstimmungsergebnis hat nichts mit der Konservativität des Volkes zu tun, sondern hier wurden die Werte und Traditionen mit dieser Initiative zu massiv angegriffen. Und dies wurde mit dem NEIN entgegengehalten.

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