Einseitige Sorgerechtszusprechung ist auch eine Form der Diskriminierung. Aber es braucht ein Umdenken, keine neuen Gesetze.

In erster Linie wären die Gesetze vorhanden, wie auch einleitend zu Debatte festgehalten wird. Was fehlt ist die konsequente Umsetzung des gleichberechtigten Sorgerechts. Dafür braucht es in erster Linie ein Umdenken und ein Bewusstsein dafür, dass eine einseitige Sorgerechtszusprechung und, was auch oft vorkommt, benachteiligende Besuchsrechte, sowohl für das Kind von Nachteil sind, wie auch für den andern Elternteil eine Diskriminierung darstellen.

Es braucht ein Umdenken:
→ Zum Wohl des Kindes.
→ Für die Gleichberechtigung der Geschlechter.

Wo kein Missbrauch des Kindes nachgewiesen ist, soll das Sorgerecht immer gleichberechtigt an beide Elternteile übertragen werden.

Wie kann man das erreichen? Meiner Meinung nach vor allem durch den gesellschaftlichen Diskurs, indem diese Frage thematisiert wird.

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