Die Grünliberalen werden früher oder später am Zielkonflikt zwischen Umweltschutz und wirtschaftlichem Wachstum scheitern.

Die Grünliberale Partei wird sowohl bei den verschiedenen kantonalen Wahlen als auch bei den eidgenössischen Wahlen 2011 zulegen. Dieser Trend wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen.

Die Grünliberalen verstehen es, mit ihrem Programm das inzwischen salonfähige Thema Umweltschutz mit bürgerlichen Ansichten über Wirtschaft und Gesellschaft zu kombinieren. Aber ihre Ansichten sind nicht konsequent; Cleantech alleine kann den Klimawandel nicht aufhalten, es sind auch Einschränkungen und Regulierungen (zum Beispiel im Bereich des Verkehrs und der Raumplanung) nötig. Irgendwann werden die Grünliberalen darum an den Punkt kommen, an dem sie sich zwischen Umweltschutz und wirtschaftlichem Wachstum entscheiden müssten. Es ist ein Zielkonflikt.

Wie sich die Grünliberalen an diesem Punkt entscheiden werden, ist interessant. In einzelnen Themen ist die Partei schon jetzt aufgrund dieses Zielkonflikts gespalten (AKW). Tritt der Zeitpunkt ein, an dem dieses Dilemma auch der Schweizer Bevölkerung klar wird, ist das Schicksal der Grünliberalen besiegelt.

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