Obwohl mit dem Strumgewehr von Armeeangehörigen keine reale Gefahr ausgeht, ist es von der Initiative am härtesten betroffen.

Die Argumente für diese schädliche Initiative sind immer gleich trügerisch: bei der Armeewaffe rundet man die Gesamtzahl der Schusswaffenopfer grosszügig auf 300 auf. Danach erklärt man, dass die Mehrheit der Schusswaffen Armeewaffen sind um damit im gleichen Atemzug das Wegschliessen der Feuerwaffe von Angehörigen der Armee (AdA) zu fordern. Tatsache ist, dass die Feuerwaffen von AdA nicht einmal 10% der Schusswaffen ausmachen. Diese Ordonanzwaffe ist die sicherste Waffe. Wie keine andere Feuerwaffe darf sie nur ohne Munition zu Hause gelagert werden. Gemäss Militärjustiz musste in den vergangenen zwei Jahren weder wegen eines Tötungsdeliktes noch wegen Suizid ermittelt werden. Die Initiative lässt gemäss Punkt 4 keine Ausnahme zu "Ausserhalb des Militärdienstes werden die Feuerwaffen der Angehörigen der Armee in gesicherten Räumen der Armee aufbewahrt". Ohne wenn und aber.
Dass die Teilnahme an ausserdienstlichen Schiessen kein "Bedarfsnachweis" ist, lässt nur einen Schluss zu: Es geht nicht um Schutz vor Waffengewalt sondern um die Schwächung der Milizarmee.

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