Liebe, Mitgefühl und gewaltfreie Kommunikation gehören in den Haushalt. Schusswaffen nicht! Armeewaffen gehören NICHT ins Wohnzimmer.

Es ist schlichtweg peinlich, das Schein-Argument der Sicherheit: Mehr Schusswaffen machen nicht mehr Sicherheit! Im Gegenteil

Sowohl führt die Heim-Lagerung von Waffen zu erhöhter Gefahr von SUIZID MIT SCHUSSWAFFEN — ich kenne etwa stark traumatisierte Angehörige von Menschen, die sich mit Armeeschusswaffen das Leben nahmen und diese auffanden, Sie auch?

Auch birgt der faktische Gebrauch zur sogenannten Selbstverteidigung die Gefahr, ein MÖRDER zu werden — der Gebrauch einer Schusswaffe etwa bei Einbruch ist meist unverhältnismässig — ich kenne Menschen, die meinten, sich selbst zu verteidigen, die Schusswaffe benutzten, und selbst lange ins Gefängnis wanderten.

Ohne jegliches MITGEFÜHL ist auch das öffentliche Abwerten all jener, die bedroht worden sind mit einer Schusswaffe — häusliche Gewalt —, zu sagen, solche Menschen seien »komisch« oder ähnlich.

Es bringt der klare Sachverstand und RESPEKT mit sich, zu erkennen, dass Schusswaffen die Haushalte unsicherer machen. Lange nicht alle Menschen können umgehen mit der erhöhten GEFAHR des Suizides durch Schusswaffe — hier spielt die sehr rasche Möglichkeit der Umsetzung eine grosse Rolle —, der Androhung von Gewalt und des faktischen Mordes.

Ich bin dankbar, dass wir eine einigermassen gut entwickelte Gesellschaft haben: Gerade die Übergabe kontrollierter Gewalt an die POLIZEI anstatt an jedeN EinzelneN schaffte mit der Einführung von Demokratie und Gewaltenteilung ein grösseres Mass an Sicherheit. Natürlich inklusive der (demokratie-)politischen Kontrolle der Polizei.

JA, ich will möglichst wenig Waffen in Haushalten. Als Psychologe, als Nachbar, als Freund, als Buddhist, als Mensch. Und ich vertraue der Polizei in einem recht grossem Mass, Sie nicht?

Die Nein-Sager offenbar nicht: Sie scheinen offenbar am liebsten zurück zu wollen zu Zeiten des Wilden Westens, sie zeigen Fotos von sich und ihren Waffen, sie bashen alle Befürworter von Gewaltlosigkeit, Respekt und Präventionsbefürworter gegen Gewalt. Ich finde, es ist sehr peinlich.

Schusswaffen gehören wirklich NICHT in Haushalte. Armeeschusswaffen schon gar nicht! Wer eine Schusswaffe besitzt sollte sehr wohl den Bedarf gut nachweisen müssen! Ich will keine Subvention für Schusswaffensport! Warum soll ich das mitzahlen? Warum etwa keine Subvention fürs Bowlen, Golfen oder Tennisspielen? Oder, im Ernst, für gewaltfreie Kommunikation, für krisenlösende Kommunikation, überhaupt für gesellschafts-förderliche Kommunikation? Das wäre nämlich bewiesenermassen friendensföderlich, intraindividuell, in Partnerschaften, im Familien, in Gruppen und in Gesellschaften.

DAS ist vielmehr »Schweizer Tradition«: FRIEDEN und friedensgestaltende Kräfte!

Schweiz ist für mich NICHT potentielle Gewaltförderung! Schweiz heisst für mich NICHT indirekte Unterstützung von häuslicher Gewalt! Schweiz heisst für mich NICHT Lobhudelei von Schusswaffen!

Ja zur Waffen-Schutz-Initiative.

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