Wenn mit der Annahme der Initiative nur je ein Suizid, ein Mord und eine Bedrohung verhindert werden kann, hat sie ihren Zweck erfüllt.

Es mutet doch geradezu zynisch an, dass eine gewisse Dame von der SVP wieder Handzeichen für die Fussgänger einführen will und dies mit dem Argument, dass jedes Menschenleben das durch diese Massnahme gerettet wird zählt. Diese Dame ist aber eine Gegnerin der Waffenschutzinitiative. Wahrscheinlich sind Menschen die durch (Armee-)Waffen umgebracht werden nichts wert. In der heutigen Zeit haben Armeewaffen zu Hause im Schrank keine Berechtigung mehr. Zudem ist das Argument, dass keine Munition mehr nach Hause gegeben wird mehr als schwach. Etliche Militärdienstleistende haben mir bestätigt, dass es ein Leichtes ist Munition mit nach Hause zu nehmen. Im TA und ZU vom 03.02. ist ein Artikel über einen Überfall auf einen Postautochauffeur in Freienstein. Zitat: "Zwar war der Jugendlich nur Mitläufer - doch er drückte dem Haupttäter die Armeepistole seines Grossvaters in die Hand." Die Waffe war geladen und entsichert!! Zu denken gibt mir auch, die fast 4000 verschwunden Armeewaffen. Es wird vermutet, dass fast ein Drittel davon gestohlen wurden und nochmals etliche einfach irgendwo stehen gelassen wurden! So sicher werden also die Waffen aufbewahrt! Meine Frage lautet einfach: "Was ist höher einzustufen? Tradition oder Menschenleben und Bedrohungen durch die Waffen?" Ich stimme auf jeden Fall "Ja" und hoffe von ganzem Herzen, dass die Initiative angenommen wird.

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