Die Entwaffnungsinitiative beruht auf einem fundamentalen Denkfehler, weil sie nur die negativen Aspekte des Waffenbesitzes thematisiert.

Es ist so, dass man mit Waffen bedroht, verletzt, getötet oder sogar seiner Freiheit beraubt werden kann. Die Initiative fokussiert allein auf diesen negativen Aspekt und meint, das Problem durch Waffenverbote lösen zu können.
Aber durch Waffen kann man auch geschützt werden vor den genannten Gefahren. Dieser vorwiegend zutreffende Zweck wird bei der laufenden Diskussion um das Waffenrecht zu Unrecht fast gar nicht beachtet. Seit Urzeiten können Menschen nur mit Hilfe von Werkzeugen inklusive der Waffen überleben. Um frei zu sein von Bedrohung oder Zwang haben wir deshalb den Reflex, uns Waffen oder andere geeignete Mittel zum Schutz respektive zur Abschreckung zu verschaffen. Entwaffnung widerspricht total der menschlichen Natur mit dem Bedürfnis nach Sicherheit und Freiheit. Der Unbewaffnete zieht Bedrohungen direkt an und wird zum Opfer. Er fühlt sich ungeschützt und ausgeliefert und er ist es auch. Der Wehrhafte dagegen wird in Frieden gelassen und weniger bedroht. Er ist freier und sicherer. Darum erzeugt ein Waffenverbot keinen Schutz, sondern führt im Gegenteil zu mehr Gewalt.
Missbrauch ist leider immer möglich, weil Sicherheit nie absolut sein kann. Aber dieses Risiko muss wie bei anderen gefährlichen Sachen und Tätigkeiten durch intelligentere Regelungen als mit Waffenverboten klein gehalten werden.

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