Beziehung Arzt-Patient stärken: Die psychologische Betreuung in der Schhulmedizin soll verbessert werden, statt Scharlatane zu fördern.

Klar, Heilpraktiker wirken sehr überzeugend und charismatisch. Sie beschleunigen und begünstigen durch ihr Einfühlvermögen sicherlich auch oft den Heilungsprozess. Das funktioniert bei Globuli oder Bachblüten genauso, wie bei Mike Shiva.

Das ist aber kein Grund, unwissenschaftliche und für sich genommen unwirksame Heilmethoden zu begünstigen.

Vielmehr soll die Schulmedizin ihre Lehren daraus ziehen: Die psychologische Betreuung der Patienten ist wichtig. Ärzte sollen psychologisch geschult werden und dem Gespräch mit den Patienten muss mehr Raum zugestanden werden.

Aber man soll nicht Homöopatie und ähnlichen Humbug zulassen. Für alle Heilmethoden muss dasselbe gelten: Sie haben ihre Wirksamkeit nach wissenschaftlichen Kriterien nachzuweisen und sie müssen wirtschaftlich sein, wenn sie in die Grundversicherung aufgenommen werden sollen.

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