Die Waffengegner schüren irrationale Ängste bei Frauen und Kindern vor ihren Partnern und Vätern. Sie sähen in Familien ein künstliches Bedrohungsgefühl.

Die Initianten führen eine reine Angstkampagne nach aller Kunst. Sie beschwören das emotional greifende Schreckgespenst des Familiendramas: Sie argumentieren mit Suizid, Mord und Totschlag. Die Bundesstatistiken machen allerdings andere Aussagen als die Waffengegner. Kunststück: Die Suizide, Morde und Unfälle, die es tatsächlich gibt, stehen in keinem Verhältnis zu all den Haushalten, in welchen Waffen einen sicheren Platz haben und in sicheren Händen sind. Dabei geht es um Millionen von Schusswaffen in Schweizer Haushalten.

Die Initianten behaupten, es gehe um Erhöhung der Sicherheit der Person für Kinder, Frauen, Männer und Familien. Ginge es wirklich darum, würden sie allerdings ganz andere Initiativen lancieren und pragmatisch und zweckgerichtet die gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Ursachen von Suiziden, Mord und Totschlag und selbst Unfällen beheben.

In Tat und Wahrheit sähen die Initianten aber einzig irrationale Ängste in Familien. Sie schüren unbegründete Angst bei Frauen und Kinder vor ihren Partnern und Vätern, hetzen sie gegen diese wegen Waffen im Haushalt auf! So stiften die Initianten Zwist in Familien, zerrütten Familien womöglich mit dem falschen Bedrohungsbild, das sie mit der Propaganda für ihre Anliegen systematisch verbreiten.

Es sind die Waffengegner, die den Teufel an die Wand malen und künstlich ein unnötiges Bedrohungsgefühl in Familien schaffen!

Es sind die Initianten, die Frauen gegen ihre Männer aufbringen! Es sind Menschen, die Menschen mit irreführender Stimmungsmache zu politischen Zwecken Angst einjagen. Es sind nicht verlässliche Schützen. Einmal mehr ist das Recht auf Waffenbesitz Spielball politischer Interessen, und intakte, gesunde Familien missbrauchen sie als Schachfiguren für ihre politischen Zwecke. Die Abschaffung des Bürgerstaats und die Schwächung der Bürgerrechte zugunsten eines unseligen Obrigkeitsstaats.

Den Initianten ist Hysterie in höchstem Mass vorzuwerfen. Eine Hysterie, die sie gezielt in Familien hinein tragen, um so Stimmen nicht nur für ihre politischen Anliegen zu fangen, sondern um auch Stimmen für ihre Parteien zu sammeln.

Die Zeche für diese Hysterie, die die Waffengegner in gesunde Familien hinein tragen, zahlen schliesslich diese Familien, die darob womöglich gar zerbrechen, und ihre Kinder, nicht die Initianten, die sich aus der Verantwortung für die Angst, die sie schüren, stehlen. Die Trennungsindustrie profitiert von dieser Zerrüttung gesunder Schweizer Familien, zahllose sogenannte staatlich finanzierte oder subventionierte „Experten“ und Berater für Trennung und Scheidung, Frauenrechte, Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Sorgerecht sowie ungezählte Juristen im Staatsdienst – mithin Stammwählerschaft und Parteiestablishment gewisser Parteien. Wie dieser „Expertenstand“ Anfragen von durch die Waffeninitiative verängstige junge Mütter wegen der Waffen ihrer Partner beantworten und mit welchem Effekt auf den Bestand einer Familie, lässt sich mit wenig Phantasie ausmalen.

Apropos: Wie viele Familiendramen gehen auf das Konto mangelhafter Ausländerintegration? Wie viele Pronzet der Frauen in Frauenhäuser sind Ausländerinnen? Und wie viele von ihnen flohen vor einem gewalttätigen ausländischen Mann, der in einer ganz anderen Kultur aufgewachsen ist und für den die Unterdrückung und Bedrohung der Frau nichts ungewöhnliches ist? Solche Familiendramen, wie auch all jene, die durch Drogenmissbrauch verursacht werden, kehren die Initianten geflissentlich unter den Teppich, obwohl genau solche Familiendramen weitaus gefährlicher und häufiger sind, weil in ihnen eben gerade nicht Schusswaffen verfügbar sind, sondern andere Gegenstände zur Zerstörung der Familie, zur Drohung, zur Tätlichkeit oder Köperverletzung oder schlimmstenfalls zur Tötung missbraucht werden.

So wie die Waffengegner gewisse Realitäten selektiv aus ihrer Wahrnehmung ausblenden, so überzeichnen sie andere Realitäten in surrealer Art: Suizidmorde, auch bekannt als „Amok“, führen sie besonders gern ins Feld:
Unlängst sprach der Grüne Andreas Kyriacou (Mitglied des Vorstandes der Grünen Schweiz und der Geschäftsleitung der Grünen des Kantons Zürich, das sich bei der GsoA engagiert und Mitglied des Initiativkomitees der Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial war) in einem Kommentar zum Artikel „Mehrere Armeeoffiziere wollen keine Waffen im Kleiderschrank“ der NZZ Online von „Leibachers und Kneubühls“, die sich dank der Waffeninitiative angeblich nicht mehr so leicht bewaffnen könnten (siehe http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/mehrere_armee-offiziere_wollen_keine_waffen_im_kleiderschrank_1.9134971.html).
Abgesehen davon, dass auch für Peter K. bis auf weiteres die Unschuldsvermutung gilt (noch ist ihm keine Schussabgabe nachgewiesen worden, die öffentliche Wahrnehmung des Falls basiert primär auf den Verlautbarungen der Bieler Behörden und Polizei, eine öffentliche Verhandlung der Anschuldigungen ist ausstehend), ist der Hinweis auf die Tragödie von Zug vor allem Effekthascherei für die Waffeninitiative. Der Fall liegt rund 10 Jahre zurück. Inzwischen hat es diverse Flugzeugabstürze mit zahlreichen Toten gegeben. Man erhöht die Flugsicherheit, aber man verbietet den Flugverkehr nicht. Eine Studie der Universität Zürich stellte übrignes jüngst fest, dass die Gewaltentrennung in der Schweiz, namentlich die Unabhängigkeit der Justiz, ungenügend sei! Der Amokschütze von Zug hatte Medienberichten zufolge in langjährigem Rechtsstreit gegen die Verwaltung gestanden. Von Behördenwillkür ist übrigens auch andernorts immer wieder zu lesen, etwa im Nachrichtenmagazin „Der Beobachter“, ein real existierendes Phänomen also, mit dem Bürgerinnen und Bürger aller Couleur schon Erfahrung gemacht haben. Die FDP hat sogar eine Kampagne gegen enervierende Staatsbürokratie gestartet.... Eventuell wollen die Initianten eher die Unabhängigkeit der Schweizerischen Justiz prüfen, Bürokratie mindern und emotional belastende Diskriminierung von Menschen bekämpfen als in einem stigmatisierenden Rundumschlag gegen Schusswaffenbesitzer Generalverdächtigungen und irrationale Ängste sähen? Es kann ja nicht angehen, dass die Waffengegner mit Amokschützen hausieren gehen und in Familien bei Kindern und Frauen Angst verbreiten, Vater könnte wegen einer Pistole im Haus Amok laufen!

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