Ein Theater um das Theater!

Kunst ist Geschmacksache. Die einen mögen Van Gogh Bilder, andere die Oper und wieder andere gehen gerne ins Ballett. Für die beiden letztgenannten Anlässe gibt es in der Region eine gute Adresse - das Theater Basel. Unser Theater ist einfach spitze, das hat es schon in verschiedenen Produktionen bewiesen, u.a. im „AIDA am Rhein“ oder die Theateraufführungen in Augusta Raurica. Spitzenleistungen fordern natürlich ihren Preis und die werden von Zuschauern wie auch vom Staat gemeinsam getragen.
Am 13. Februar stellt sich nun die Frage: Wie wird es mit dem Theater Basel weitergehen? Bis jetzt bezahlt der Kanton Baselland rund 4,5 Millionen Franken an Subventionen und der Stadtkanton etwa 38 Millionen Franken. Der Anteil von Abonnenten aus dem Baselbiet im Theater beträgt rund 45%. Für die nächsten 4 Jahren werden zusätzlich 17 Millionen an Subventionen investiert.
Wenn man nun sieht, dass fast die Hälfte des Theaterpublikums aus dem Baselland kommt und wir lediglich 20% der Gesamtsubventionen bezahlen, muss man schon sagen: Wieso macht man wegen einem solchen kleinen Betrag (Gesamtausgaben gemäss Budget 2011: 2.736 Milliarden Franken) ein derartiges Theater? Haben wir nicht wichtigere Probleme in diesem Kanton?
Deshalb sage ich JA zu den Theatersubventionen.

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