In der Konjunktur hat die Stadt Zürich Reserven angespart, von denen sie nun zehren kann.

Was die linksgrüne Mehrheit in der Stadt Zürich macht, ist klassische, solide Finanzpolitik: In den fetten Jahren wird ein Polster angespart, von dem man in der Rezession (wenn die Steuereinnahmen tief und die Sozialausgaben hoch sind) zehren kann. Die Investitionen und Ausgaben können so auf gleichbleibenden Niveau gehalten werden. Das ist zentral für die langfristige Standortqualität, für BewohnerInnen und Gewerbe.
In den Jahren mit hohen Steuereinnahmen und tiefer Arbeitslosigkeit vor 2008 hat die Stadt Zürich viel Geld sparen können. Es ist daher völlig unsinnig, jetzt zu sparen – vor allem da mit der sich abzeichnenden wirtschaftlichen Erhohlung es relativ sicher ist, dass die Steuereinnahmen in den kommenden Jahren wieder deutlich ansteigen werden, und wohl auch die Sozialausgaben zurückgehen.

1 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Budget»

zurück zum Seitenanfang