Diskussion über den Punkt Armeewaffen

Dieser Beitrag gehört zum Beitrag "Diskussion über die einzelnen Punkte der Initiative auf sachlicher Ebene."

Hier soll der Punkt Armeewaffen diskutiert werden.

Die Initiative fordert die Aufbewahrung der Armeewaffen in gesicherten Räumen der Armee ausserhalb der Dienstzeit.
Ausserdem sollen die Waffen nach Austritt nicht mehr übernommen werden können.
Ausnahmen nur für lizenzierte Sportschützen.

Das betrifft also zwei Bereiche, die ich separat betrachten möchte.

1
Aufbewahrung in gesicherten Räumen der Armee.
Wenn jemand die Waffen nicht zur Ausübung seines Hobbys benötigt, ist dagegen aus meiner Sicht nicht viel einzuwenden.

Das Problem ist hier, dass es nur für lizenzierte Sportschützen gelten soll, und nicht für alle aktiven Schützen.

2
Erwerbsverbot der Persönlichen Waffe nach dem Dienst.
Auch hier: Wenn jemand die Waffen nicht zur Ausübung seines Hobbys benötigt, ist dagegen aus meiner Sicht nicht viel einzuwenden.

Das Problem ist auch hier, dass es nur für lizenzierte Sportschützen gelten soll, und nicht für alle aktiven Schützen.

Zu den Potentiellen Nutzen:

1
Suizide
Da zu der Armeewaffe keine Munition mehr nachhause abgegeben wird, kann die Waffe in dem Tiefpunkt wo man sich plötzlich umbringen will nicht verwendet werden. Natürlich kann man sich aber auf illegalem Wege Minition beschaffen, was aber einen "Affektsuizid" bereits verhindert.

2
Tötungsdelikte
Diese passieren mit den Armeewaffen sogut wie nie, und es muss eben erst auf illegalem Weg die Munition beschafft werden.
Ausserdem werden die Armeeangehörigen heute viel besser überprüft und bekommen im Zweifelsfall keine Waffe.

Ich bitte auch hier nur um Sachdienliche Kommentare, Danke

65 Kommentare


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