Warum gehen die Gegner nicht auf das Hauptanliegen der Initiative zum Schutz vor Waffengewalt ein?

Die Gegner der Initiative merken, dass sie an Boden verlieren. Die Anliegen, welche die Initiative verfolgt, nämlich Gewalt und Drohungen mit der Waffe gegen Frauen und Kinder und Suizidzahlen mit Armeewaffen zu reduzieren,
sind mehr als nur berechtigt. Deshalb haben viele nicht politische Frauen-Organisationen (z.B. der katholische Frauenbund), die CVP-Frauen und Jungparteien die Ja-Parole beschlossen. Alle Unterstellungen der Gegnerseite bezüglich Zersetzung der Schweiz, Armeeabschaffung, Verkauf der Schweiz, usw. sind hilflose Versuche, von diesen berechtigten Anliegen abzulenken. Weiter ist es schade, dass es eine Partei wie die CVP im Wahljahr nicht wagt, ihre eigenen Initiativ-Befürworterinnen an Wahlpodien einzuladen und immer auf SP- und grüne Frauen ausweicht. Noch peinlicher ist die Tatsache, dass CVP-Nationalrätinnen, welche seinerzeit die Waffenschutzinitative unterstützt haben, sich nun im Wahljahr auf die Gegenseite schlagen.

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