Elektrofahrzeuge gehören auf den Golfplatz.

So, genug polarisiert - sie lesen den Text ja bereits.

Das Elektroauto ist noch nicht dort wo es sein sollte, es holt zwar auf aber bis zum wirklichen Durchbruch fehlt noch ein grosses Stück.

Lassen sie sich nicht all zu fest von der Sauberkeit dieser Fahrzeuge beirren, jedenfalls im Moment. Sie können sich zwar mit gutem Gewissen rein setzen und sagen, dass ihr CO2 Ausstoss tief ist. Aber wie sieht die Produktion aus?

Um ein Elektroauto zu produzieren muss mehr Energie aufgewendet werden als für einen konventionellen Personenwagen. Ebenfalls werden die Rohmaterialien für Lithium Batterien in China abgebaut, Grundwasser-Verschmutzung inklusive.

Keines dieser Autos kann also als "green" bezeichnet werden, ausser in einer schlauen Marketing Kampagne.

Hat also ein Hybrid wirklich keine Vorteile bzw. ist sauberer? Wenn man den CO2 Ausstoss auf eine Lebensdauer von 160'000 Meilen (257'000 km) hochrechnet dann ist man mit einem Hybrid besser dran - nur, wie oft fährt man ein Fahrzeug bis an seine Grenze?

Was ist mit puren Elekto-Autos? In Europa sicherlich weniger Problematisch als in den Staaten wo ca. 47% des Stroms aus Kohlekraftwerken kommt. Bei uns werden 35% des Stroms in Kernkraftwerken generiert, diese mögen kein CO2 ausstossen jedoch birgen sie andere (oder sogar grössere) Probleme, wenn man den Gegnern von KKWs Glauben schenkt.

Elekto-Autos würden sich demnach erst "green" nennen können, wenn sie keinen zusätzlichen Verbrennungsmotor hätten (wie der Hybrid) und all ihre Energie aus alternativen Quellen beziehen würden.

Bis jetzt ist das nicht der Fall und demnach wird die Grenze zwischen "sauber" und "dreckig" verwischt.

Ich halte von dieser Idee absolut Garnichts, man kann nicht individuelle Regeln für Geschwindigkeiten einführen. Es ist kompliziert und zu gefährlich für unsere Strassen.

1 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Umweltschutz»

zurück zum Seitenanfang