Velofahren ist kostengünstig, umwelfreundlich und erst noch gesund. Mit kleinen Investitionen kann eine grosse Wirkung erreicht werden. Mehr fürs Velo: JA!

Alles soll teurer werden: Bahnbillette, Abonnemente, Autobahnvignette, Mineralölsteuern. Denn der Verkehr und seine Infrastruktur kosten immer mehr. Doch es gibt ein kostengünstiges, umweltfreundliches und erst noch gesundes Fortbewegungsmittel – das Velo. Die Hälfte aller Autofahrten sind weniger als 5 Kilometer lang; für viele dieser Kurzstrecken wäre das Fahrrad ideal. Leider machen noch zu wenige Gebrauch von dieser Möglichkeit und insbesondere halten viele Velofahren als zu gefährlich für ihre Kinder und Jugendlichen. Es bräuchte nicht viel, um das zu ändern, nur etwas mehr Willen zur Veloföderung. Konkret erreichen liesse sich das Ziel einer Verdoppelung des Fahrradverkehrs leicht durch eine Radspur da, einen Abstellplatz dort, einer kleinen Veloampel an einer gefährlichen Stelle oder durch die Zulassung von Velos auf Busspuren. Sicher sind auch Abstellplätze und Radwege nicht gratis zu haben, doch sie kosten einen Bruchteil von Parkhäusern und weiteren Investionen in überdimensionierte Strassenbau-Grossprojekte. Darum stimme ich am 13. Februar aus Überzeugung JA zur kantonalen Initiative Mehr fürs Velo. Helft mit, dass die Initiative möglichst viel Zustimmung erhält, denn es braucht Mehr fürs Velo. Und mehr Velos bedeuten übrigens weniger Abgas, weniger Lärm und weniger Treibhausgase und damit mehr Lebensqualität.

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