Die Entwaffnung der Bürger zeigt deutlich auf, dass die Politik und die Gesellschaft in der Vergangenheit kläglich versagt haben.

Ich bezweifle stark, dass der Grossteil der Suizide und Gewaltverbrechen mit dem Sturmgewehr oder dem Karabiner erfolgen. Aber die meisten Armeeangehörigen sind genau damit ausgestattet. Bleibt also die Pistole, welche nur von wenigen Einheiten und insbesondere vom Kader getragen wird. Stellt sich also die heikle Frage, ist das Armeekader an allem Schuld?

Möchte ein Mensch Suizid begehen, ist das sicherlich tragisch. Noch viel schlimmer ist die Tatsache, dass die Vorzeichen von der Umwelt nicht erkannt oder einfach ignoriert wurden. Wenn ein Mensch schon Suizid begeht, dann bitte lieber im stillen Kämmerchen und mit der Pistole. Nicht auszudenken was geschieht, wenn die Suizidabsicht so stark ist und keine Waffe zur Hand ist. Mit dem Auto im Gotthardtunnel in den Gegenverkehr steuern, sich von der Autobahnbrücke vor einen LKW werfen, sich vor den Zug legen usw. All diese alternativen Methoden stellen eine unvorstellbare Gefahr für viele unbeteiligten dar, welche mehr als nur 1 Todesopfer zur Folge haben können.

Auch die Selbstverteidigung ist ein Grundrecht. Nur leider all zu oft wird diese falsch verstanden und es kommt zur Selbstjustiz oder zu voreiligen Handlungen. Aber auch hier reicht es nicht die Schusswaffen aus dem Verkehr zu ziehen, aber es ist ein Erster Schritt in die falsche Richtung. Würde ich ein Verbrechen planen, so würde Ich den Weg des geringsten Widerstandes einschlagen:
Ich attackiere jene Person, welcher ich überlegen bin. Ich überfalle den, wo ich keinen Widerstand erwarte. Ich breche dort ein, wo keine Schutzvorrichtung bestehen.

Eine Entwaffnung bedeutet "uns zu einem strategischen Ziel für ALLE zu machen"

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