Ich sage NEIN zum Waffenmonopol für Verbrecher und NEIN zur staatlichen Zwangsenteignung!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, am 13. Februar stimmen wir einmal mehr über ein emotionsgeladenes Thema ab. Die Initiative mit dem irreführenden Namen „Schutz vor Waffengewalt“ stammt aus linken Kreisen, welche sich unlängst zum Ziel gemacht haben die Armee abzuschaffen.Konkret verlangt das Begehren, dass alle Militärwaffen im Zeughaus gelagert werden müssen und jegliche Schusswaffen nur noch mit staatlicher Bewilligung und mit Eintrag in einem nationalen Register besessen werden dürfen. Irreführend ist die Initiative deshalb, weil sie keinen echten Beitrag zum Schutz vor Waffengewalt leistet, da die allermeisten Gewaltverbrechen mit illegal erworbenen Waffen ausgeführt werden. Wird die Initiative angenommen muss jeder, der den Bedarf nicht nachweisen kann, seine Waffen (beispielsweise auch Erbstücke) abgeben, was einer staatlichen Zwangsenteignung gleichkommt.

Das Waffenrecht ist bereits heute streng
Kein Waffenschein erhalten Personen bei denen die Gefahr besteht, dass sie sich selbst oder Dritte gefährden, Personen die für eine gewalttätige oder gefährliche Gesinnung bekannt sind, Personen die wegen begangener Verbrechen im Strafregister eingetragen sind und natürlich minderjährige oder entmündigte Personen. Zudem kann die zuständige Behörde jederzeit Waffen beschlagnahmen wenn die Gefahr einer missbräuchlichen Verwendung besteht (Art. 8 und 31 Waffengesetz). Auch das von den Initianten geforderte Register besteht heute bereits auf kantonaler Ebene, die Einführung eines nationalen Registers würde keinen Zusatznutzen bringen. Dieser Meinung ist auch der Bundesrat, er schätzt die einmaligen Kosten zur Umsetzung auf 6,4 Millionen und die jährlich wiederkehrenden auf 11,2 Millionen Franken.

Schwächung der Milizarmee
Indem den Schweizer Soldaten die Dienstwaffe und damit Vertrauen entzogen wird ist die Entwaffnungsinitiative ein weiterer Schritt zur Abschaffung der Milizarmee.

Initiative schafft Waffenmonopol für Kriminelle
Wir alle wünschen uns eine absolut friedliche und gewaltlose Welt aber momentan ist dies reine Utopie, die Schweiz hat jedoch bereits einen enorm hohen Standard. Die Initiative setzt bei den Falschen an, sie entwaffnet Milizsoldaten und verantwortungsvolle Schweizer Bürger und schafft ausserdem eine neue Flut an Gesetzen, Verboten und Kontrollen.
Wer aber eine Waffe will um ein Verbrechen zu begehen, wird diese problemlos auf illegalem Weg erhalten!

Ich sage nein zum Waffenmonopol für Verbrecher und deshalb am 13. Februar nein zur unnötigen und nutzlosen Entwaffnungsinitiative.

Benjamin Fischer, Mitglied im Komitee „Entwaffnungs-Initiative NEIN“

12 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.