Niemand ist schuld.

Das Problem wird dauernd durch die Natur erzeugt.

Jugendliche in diesem Alter brauchen Freiraum, um sich selbst ausserhalb der Schule gesellschaftlich zu entwickeln. Das aktive Erforschen von Grenzen gehört dazu.

Die Schule steht im Wettkampf mit vielen äusseren gesellschaftlichen Herausforderungen, die zeitgleich bestehen. Die Gesellschaft wird komplizierter und das Informationsangebot wächst rasant.

Menschen sind wie alle Lebewesen darauf programmiert, sich aktiv mit äusseren Einflüssen zu befassen und aktiv mittels Trial and Error Methoden zu lernen. Wissenschaftler machen's später auch nicht anders.

Es kann daher passieren, dass sich Kantischüler über gewisse Zeitperioden für anderes interessieren, als ihnen an der Kanti angeboten wird. Die Kanti kann dann in Konkurrenz zu anderen persönlichen Lernzielen geraten.

Zu starre Regeln können in diesem Kontext zu Kollisionen und allgemeiner Demotivation führen.

Meine Meinung als Laie ist also:
Man kann dieses Problem nicht aus der Welt schaffen, aber Lehrer, die damit Mühe haben, können mit der Problematik umgehen, indem sie diese verstehen.

Vielleicht sollte dazu der Stoff für das Lehramt an den Universitäten und ETH's verbessert werden:
Ein wenig mehr Fragestellungen und Resultate aus der modernen angewandten Sozialpsychologie hinzuziehen ?

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