Die wachsende Gewaltbereitschaft in der heutigen Gesellschaft trifft in der Schweiz auf ein flächendeckendes, leicht zugängliches Waffenarsenal.

Auch in der Schweiz nimmt das innergesellschaftliche Gewaltpotential zu. Man erinnere sich an Amokläufe in den letzten Jahren. Viele waren entsetzt, als 2001 Friedrich Leibacher im Zuger Parlament 14 Personen ermordete, als in Zürich Höngg im November 2007 ein Rekrut im Ausgang eine Lehrtochter erschoss oder als im letzten September ein Mann auf Polizisten schoss (und dies sind nur Fälle, in denen auch Armeewaffen zum Einsatz kamen).
Das sind keine Ausnahmefälle. Sämtliche Kriminaluntersuchungen der letzten Jahre zeigen eine steigende Gewaltbereitschaft, eine Tendenz zur schnelleren und schwereren Gewaltanwendung.
Da sind die 2.3 Millionen Schusswaffen, die sich in den Haushalten in der Schweiz befinden eine latente Gefahr. Mit diesen Waffen wird gedroht, verletzt und auch getötet. Dazu kommt das Unfallrisiko beim unsachgemässen Umgang mit der Waffe.
Mit einer Annahme der Volksinitiative wird die Bedrohung und das Gefährdungspotential durch Schusswaffen erheblich vermindert.

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