Die Waffeninitiative verlangt den internationalen Einsatz des Bundes gegen die Verfügbarkeit von Kleinwaffen. Ob das ausser einem neuen Bundesamt etwas bringt?

Absatz 7 des neuen Verfassungartikels verlangt den internationalen Einsatz der Schweiz gegen die Verfügbarkeit der Kleinwaffen. Und warum denn nicht der schweren Waffen?
Der vielleicht gutgemeinte Auftrag ist problematisch, weil Abrüstungsaktionen leicht dazu missbraucht werden können, um in Konfliktgebieten ein Ungleichgewicht der Kräfte zu generieren oder zu verstärken. Von der Auslöschung bedrohte Völker und Gruppen haben meist keine anderen Mittel als Kleinwaffen, um sich zu schützen. Wo sie diese nicht (oder nicht mehr) haben, werden sie mittels Gross- und Kleinwaffen eliminiert. So geschehen z.B. in Srebrenica nach der Demilitarisierung der Bosnier durch die UNO. Weniger Waffen sind nicht immer besser!
Darum ist die Initiative abzulehnen.

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