Die Konzepte der SP sind noch zu kompliziert, um mehrheitsfähig zu sein.

Ein für mich plausibler Ansatz wäre zu sagen, dass nicht kulturell anerzogene Eigenschaften der Ausländer das Hauptproblem sind, sondern die Art und Weise der Einbettung derer in unsere Gesellschaft.

Man müsste wennschon die Kriminalitätsrate von Ausländern mit Schweizern innerhalb der Gesellschaftsschichten vergleichen, in welchen der Grossteil der Ausländer bei uns anfangs lebt.
Der traditionell in der Schweiz auch verankerte Humanismus wäre auf seiten der Ausländer.

Aus rein freiheitlicher Perspektive würde ich sagen, man soll nichts tun und warten: Das System schlägt halt hie und da etwas ungünstig aus, regelt sich aber letztendlich auch zugunsten der Ausländer wieder von alleine.

Was mir jedoch klar ist:
Die SP muss an Bildung aller Leute, die in der Schweiz leben, sehr interessiert sein. Bildung erzeugt immer einen leichten Linksdrall, aus meiner Sicht.

Empathie ist auch zwischen Wählern der verschiedenen Parteien gefordert: Man kann sich damit mutig Diskussionen stellen, anstatt Standpunkte a priori abzulehnen. Man darf auch ruhig mal spielerisch Gegenthesen vertreten - das ist die naturwissenschaftliche Methode (die Nullhypothese).

Ach ja:
Die selektive Zulassung von möglichst gebildeten Ausländern ( a la green card der USA ) lehne ich aus humanistischen Gründen scharf ab.Damit höhlt man die Stabilität von armen, gebeutelten Ländern noch mehr aus. Wir Menschen ticken doch alle etwa gleich, wir haben sozusagen dasselbe Betriebssystem letztendlich. Ich habe 12 Jahre direkt an der Langstrasse (ZH) gelebt und dort immer wieder erstaunliche Eindrücke aus Gesprächen mit "Ausländern" mitgenommen. Vorurteile sind eben nicht hilfreich (ländliche Bevölkerung).

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