Nach dem Alkohol und den Zigaretten sind jetzt die Schusswaffen an der Reihe...

Einmal mehr wird von linker Seite ein neues Gesetz angestrebt, das den offensichtlich unmündigen Bürger vor sich selbst beschützen soll. Nach den Zigaretten und dem Alkohol sind nun die Schusswaffen an der Reihe.

Zu begrüssen wäre die Initiative auf jeden Fall, könnte man damit die heutige Situation nachhaltig verbessern. Nur ist dies meiner Meinung nach höchst fragwürdig. Die Befürworter jonglieren zwar mit Studien über den Zusammenhang zwischen Suiziden und neuen Waffengesetzen aus verschiedenen Ländern. Die Schlüsse, welche daraus gezogen werden, sind jedoch aus wissenschaflticher Sicht als äusserst fragwürdig bis hinzu haltlos einzustufen. Meine Behauptung, dass es in einem schwachen Moment nicht darauf ankommt, ob eine Armeewaffe zur Hand ist oder nicht, trifft in der Realität wohl eher zu. Das Grundproblem häuslicher Gewalt und die im europäischen Schnitt liegende Suizidrate werden von diesem Vorstoss nicht tangiert.

Abgesehen von einem teuren eidgenössischen Waffenregister, welches heute übrigens schon kantonal besteht, suggeriert die Initiative ein Misstrauen gegenüber den Wehrpflichtigen. Paradoxerweise den engagierten Frauen und Männern gegenüber also, die mit der Verteidigung unseres Landes und unserer Unabhängigkeit beauftragt sind. Wer diese Abschaffung der Armee auf Raten mit gutem Gewissen vereinbaren kann, legt am 13. Februar ein Ja in die Urne. Wer hingegen sieht, dass eine Verschärfung des heutigen Gesetzes ausser unserer Freiheit und Eigenverantwortung nichts einzuschränken vermag, sagt Nein.

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