Die grossen bürgerlichen Parteien wollen wieder abschaffen, was die Stimmberechtigten eingeführt haben.

Am 24. Februar 2008 haben die Aargauer Stimmberechtigten das neue Wahlgesetz mit 88678 Ja zu 27743 Nein angenommen – das sind mehr als drei Viertel Ja-Stimmen. Der «Doppelte Pukelsheim» wurde nach der Verkleinerung des Grossen Rates eingeführt, um die Hürden für den Einzug ins Kantonsparlament für kleinere Parteien zu senken. Dass seither auch Gruppierungen wie die Schweizer Demokraten wieder eine Stimme im Parlament haben, mag bisweilen ärgerlich sein, belebt aber die demokratische Kultur.

Verlierer des neuen Wahlmodus sind die grossen bürgerlichen Parteien, denn was für die Kleinen ein Vorteil ist, kann aus ihrer Sicht ja nur nachteilig sein. Deshalb versuchen sie, den Volksentscheid umzustossen.

0 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Gesetze»

zurück zum Seitenanfang