Es geht doch nicht um Sturmgewehre, sondern um eine unvernünftige Ueberregulierung im Waffenbereich und damit die Lebensqualität ganz allgemein. Karl Bühler

Geht es nur um die Sturmgewehre?
Wenn man die Diskussion um die Waffenverbotsinitiative verfolgt, könnte man meinen, es gehe nur um die Heimabgabe der Armeewaffen. Man möge doch den Initiativtext genau lesen! Tatsächlich wird alles reglementiert, was als Waffe eingesetzt werden könnte. Unter das Waffenrecht fallen Gegenstände wie Messer, antike Waffen, Pfeilbogen, Steinschleudern, Aexte, Hämmer, Scheren, Schraubenzieher, Fahrradketten, Elektroschockgeräte, Sprayprodukte usw usw (mit einigen Ausnahmen). Etliche sind verboten, andere sind meldepflichtig, bei den übrigen muss man jederzeit glaubhaft machen können, dass man sie nur für den bestimmungsgemässen Gebrauch benötigt (Broschüre über Waffenrecht nach Schengen-Anpassung und nationaler Revision). Dazu kommt nun neu noch der Bedürfnisnachweis für alle Feuerwaffen: Eine Behörde muss entscheiden, ob z.B. der an der Wand hängende Karabiner meines Vaters aus dem ersten Weltkrieg ein Bedürfnis ist. Sonst muss ich ihn abgeben.
Dass es diese Regulierungswut in sich hat, die Freiheit des einzelnen, nicht nur der „Waffennarren“, und unsere Lebensqualität empfindlich zu beeinträchtigen, liegt auf der Hand. Und könnte darum auch die Häufigkeit von Selbsttötungen beeinflussen.
Wer nicht will, dass die Regulierungswut ein unerträgliches Mass annimmt, muss die Initiative ablehnen.
Karl Bühler

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