Im Kanton Zürich muss zuerst die Kirchensteuer für juristische Personen aufgehoben werden.

Eine der ersten Massnahmen, die ich als Kantonsrat angehen würde, wird sein, nach Wegen und Verbündete zu suchen, um die Kirchensteuer für juristische Personen aufzuheben.

Leider stehen sich hier Teile von SP und FDP/SVP gegenseitig im Weg: Während die Bürgerlichen gern Steuererleichterungen für Firmen hätten, setzt die SP auf den sozialen Nutzen der Kirchen, den sie dann doch nicht verlieren will. Andere wiederum fürchten, dass die Kirchen ohne die Gelder zusammenbrechen.

Hier braucht es Vermittlung. Mir schwebt eine Lösung vor, bei der diesen Bedenken Rechnung getragen wird:

  1. Die Kirchensteuer für juristische Personen wird über 10 Jahre hinweg linear reduziert.
  2. Die Hälfte der Steuerersparnis gehört der Firma, die andere Hälfte fliesst in die Staatskasse.
  3. Der Staat wird verpflichtet, die für die Allgemeinheit notwendigen und nützlichen sozialen Leistungen der Kirchen zu übernehmen (alles was nicht seelsorgerisch oder sonstwie religionsbezogen ist). Zur Finanzierung hat er seine Hälfte der Steuerersparnis.

Damit hat man eine Lösung, mit der die verschiedenen Interessen berücksichtigt sind. Und die Kirchen haben genug Zeit, sich anzupassen.

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