Die Initiative bestraft die Falschen und bringt keine zusätzliche Sicherheit !

Die Schützen, Jäger und Sammler stellen die grosse Mehrheit der Waffenbesitzer und sind durch die Initiative am meisten bedroht.
Die Initianten lügen bewusst, wenn sie behaupten "für Schützen, Jäger und Waffensammler ändert sich nichts".

Im Initiativtext Abs. 2 heisst es :
“Wer Feuerwaffen und Munition erwerben, besitzen, tragen, gebrauchen oder überlassen will, muss den Bedarf dafür nachweisen. Das Gesetz regelt die Anforderungen und die Einzelheiten, insbesondere für:

c. das Sportschützenwesen;
d. die Jagd;
e. das Sammeln von Waffen.”

Das bedeutet, dass der Gesetzgeber (Parlament) alles mögliche in die Vollzugsgesetze und -verordnungen hinein schreiben kann. Auf Grund der politischen Zusammensetzung der eidgenössischen Räte kann dies bis hin zum Totalverbot und schlimmstenfalls bis zur entschädigungslosen Enteignung führen !
Desgleichen ist keineswegs sicher, ob für lizenzierte Sportschützen der Besitzstand gewahrt bleibt. Das Gesetz kann Ausnahmen vorsehen, muss aber nicht (Abs. 4 Initiativtext).
Mit dem Bedürfnisnachweis wird zudem der Beamtenwillkür Tür und Tor geöffnet, denn wie soll z.B. ein Sammler das Bedürfnis nachweisen.

Wenn es den Initianten wirklich um Missbrauchs- und Gewaltbekämpfung ginge, dann würden sie alles daran setzen, dass die illegal illegale Waffen Besitzenden entwaffnet werden. Insbesondere jene Staatsangehörigen (Art. 7 WG und Art. 12 WV), welche bereits seit 1999 Waffen weder erwerben noch besitzen dürfen und trotzdem für über 80% aller Schusswaffendelikte verantwortlich zeichnen.

Auch ein Fall Leibacher liesse sich mit einem totalen Waffenverbot nicht verhindern. Leibacher hat seine Tat nicht im Affekt begangen, sondern geplant. Wäre ihm der Waffenerwerb im Fachgeschäft verwehrt worden, so hätte er sich die Waffen auf dem Schwarzmarkt besorgt. So, wie es jeder Verbrecher, der eine Tat unter Waffeneinsatz plant, auch tut. Dagegen hilft die Initiative absolut rein gar nichts !

Warum sich aber alle nur mit dem legalen Waffenbesitz beschäftigen und warum man Waffengesetze fabriziert, die sich ausschließlich gegen die braven, rechtstreuen Bürger wenden und ihnen das Hobby verbieten, ist nur mit den Erlebnissen einzelner Initianten/Initiantinnen zu erklären.
Das Initiativrecht zu missbrauchen, um persönliche Rache zu üben und hunderttausende von AdA, Schützen, Jägern und Sammlern zu potentiellen Mördern und Gewalttätern zu stempeln, ist definitiv daneben, aber sowas von daneben !

Diese untaugliche Initiative verdient am 13. Februar ein deutliches NEIN !

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