Weniger Theorie, mehr selber mitgestalten, Staatskunde sollte attraktiver werden.

Da ich selber vor nicht allzu langer Zeit selber noch Staatskunde hatte, muss ich leider sagen, dass sie junge Menschen mehr von der Politik abschreckt, als sie zum Wählen zu motivieren.
Staatskunde kommt oft auch im Zusammenhang mit der Demokratie und der Entstehung unseres politischen Systems, welches uns mit 30-40 Jahre alten Filmen erläutert wurde.
Dieser Teil, wird allgemein als das vielleicht langweiligste Thema des ganzen Schuljahres bezeichnet und macht Politik zu etwas ödem, für verstaubte alte Männer.
Einmal konnten wir einen Fragebogen ausfüllen und sehen, welcher Partei wir am nächsten Stehen, die Ergebnisse, führten zu heftigen Debatten unter den Schülern, wie sie ja eigentlich wünschenswert wäre.
Leider wurde dieser Enthusiasmus schon bald wieder von den nächsten Aufgabenblätter gebremst.
Deshalb wäre es eine Idee, dass man die Entstehung unseres politischen Systemes und ähnliche Themen, von der eigentlichen Politik abgrenzt.
Podiumsgespräche mit Parteivertretern in der Schule, mit Themen die die Jugend betreffen, würden das Interesse der Jugendlichen stärken und zu weiteren Diskussionen führen.
Die Parteien könnten also den Jugendlichen ihre Meinungen mitteilen und diese gleichzeitig zur Bildung einer eigenen Meinung helfen, so würde das Politische Interesse und somit auch der Wähleranteil stark steigen, was ja eben wünschenswert währe.

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