Mehr Waffen- mehr Suizide! Mit der Einschränkung der viel zu hohen Verfügbarkeit von Schusswaffen können Leben gerettet und das Drohpotenzial im Rahmen der häuslichen Gewalt deutlich gesenkt werden.

Eine schon längst fällige Forderung, die ohne Einbusse der persönlichen Freiheit die Sicherheit von uns allen erhöht. Die Militärwaffe verschwindet aus dem Kleiderschrank endlich dorthin, wo sie hingehört: Ins Zeughaus. Nur wer den Bedarf wirklich nachweisen kann und die nötigen Fähigkeiten mitbringt, darf auch weiterhin eine Waffe besitzen – So können Schützen, Jager oder Sammler ihr Hobby auch nach Annahme der Initiative weiterhin problemlos ausüben, diese Waffen werden registriert. Überflüssige Waffen, die in Estrichen, Schlafzimmern und Kellern herumliegen, werden aus dem Verkehr gezogen.
Diese einfache Massnahme kann Leben schützen! Sind in den Haushalten weniger Waffen verfügbar, erschiessen sich damit weniger Menschen. So einfach ist das. Denn: Wer sich selbst tötet, handelt meist im Affekt und würde es bereits im nächsten Moment nicht mehr tun. Zahlreiche Studien belegen klar, Mehr Waffen- mehr Suizide! Der internationale Vergleich zeigt: Weniger Feuerwaffen vermindert Missbräuche. Nachdem Kanada das Waffengesetz verschärft hat, ging die Anzahl Todesfälle durch Feuerwaffen 1991–2003 um 45 Prozent zurück. Pro Jahr werden in der Schweiz rund 300 Menschen durch eine Schusswaffe getötet. Jeder hundertste Mann in der Schweiz erschiesst sich – und manchmal gleich auch noch seine Liebsten. Für die Fachleute ist erwiesen: Mit der Einschränkung der viel zu hohen Verfügbarkeit von Schusswaffen können Leben gerettet und das Drohpotenzial im Rahmen der häuslichen Gewalt deutlich gesenkt werden. Selbst der Bundesrat sagt in seiner Botschaft vom 16. Dezember 2009: «Unbestritten ist, dass mit einer Reduktion der Verfügbarkeit von Feuerwaffen die Gesamtsuizidrate gesenkt werden kann.»

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