Die grünliberale Initiative ist unsozial und gefährdet den Industristandort Schweiz

Die GLP vergisst, dass mit dem CO2-Gesetz und der CO2-Abgabe bereits ein Instrument besteht, welches den Umbau zu einer CO2-armen Wirschaft fördern soll und dessen Potential noch gar nicht voll ausgeschöpft ist. Im Gegensatz zur Initiative der Grünliberalen, ist das CO2-Gesetz zudem wirtschaftsverträglich und sozialverträglich ausgestaltet, da die Abgabe über die Krankenkassenprämie an die Bevölkerung zurückerstattet wird und sich die Unternehmen mit Sparmassnahmen von der Abgabe bereien können. Die grünliberale Initiative dagegen ist völlig unflexibel und berücksichtigt die unterschiedliche Energieintensität in der Wirtschaft nicht, was den arbeitsplatzintensiven Industriestandort Schweiz zutiefst gefährdet. Die Initiative würde arme Haushalte wesentlich mehr belasten, als wohlhabende, da Arme 1. häufig in älteren, schlecht isolierten Mitwohnungen leben und 2. von der Abschaffung der Mehrwehrtssteuer nicht gross profitieren, da sie viel weniger Güter und Dienstleistungen konsumieren. Mit der Abschaffung der Mehrwertsteuer verbaut sich die Schweiz zudem die Möglichkeit, einmal der EU beizutreten. Egal ob man heute in die EU will oder nicht, die Schweiz muss sich diese Möglichkeit offenhalten. Alles andere ist unverantwortlich.

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