Der öffentliche Raum sollte von christlichen Gewaltdarstellungen verschont werden, egal wie alt die Tradition sein mag.

Mal abgesehen von der ganzen Diskussion um Werte, Traditionen und der Trennung von Kirche und Staat – es ist die christliche Brutalität, die den Horrortod ihres „Vordenkers“ immer und überall zur Schau stellt. Wie abgebrüht müssen doch die Religiösen sein, wenn sie die qualvolle Tötung eines Menschen immer und überall zur Schau stellen müssen.
Bilder die Gewalt verherrlichen sind für Kinder nicht zugelassen, dagegen ein Kruzifix, das genau eine solche Szene darstellt, schon. Es ist fast pervers, wie wir uns an den Anblick eines Kruzifix gewöhnt haben, jedoch schon bei Tierschlachtungen nicht mehr zuschauen wollen.
Genau diese Zwiespältigkeit sollten wir unseren Kindern ersparen. Es reicht wenn die Religiösen ihre blutrünstige Betrachtung in ihren Tempeln und Behausungen pflegen können.
Der öffentliche Raum sollte von solchen Gewaltdarstellungen verschont werden, egal wie alt die Tradition sein mag.

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