Wichtiger als Staatskundeunterricht sind Möglichkeiten zur echten Partizipation im Umfeld, sowie die Arbeit an zukunftsfähigen Lösungen.

Staatskundeunterricht ist sicher wichtig, aber grössere Problem ist, dass die Jugendlichen in ihrem Umfeld, in der Gemeinde und an der Schule, kaum politisch mitgestalten können. So erfahren sie Politik als etwas, bei dem ältere Leute über sie bestimmen. Wenn sie etwas ändern wollen, stossen sie überall auf Widerstände.
Wir sollten uns viel stärker bemühen, die Jugend einzubinden und sie mitbestimmen und mitgestalten zu lassen, und zwar dort, wo es für sie darauf ankommt, dort wo sie die Schule und die Freizeit verbringen. Ein tolles Projekt in diesem Bereich ist "Jugend mit Wirkung" von Infoklick: http://www.infoklick.ch/jugendmitwirkung

Ausserdem müssen die Parteien an neuen Lösungen arbeiten, in denen die Jugendlichen eine Zukunft sehen können. Schaut man sich die Mitgliederstruktur der Piratenpartei an, hat man nicht den Eindruck, dass es ein Problem mit der Einbindung der Jungen gibt: http://wiki.piratenpartei.ch/w/images/a/a2/Altersstruktur.png. Würden die etablierten Parteien Lösungen anbieten, die die jungen Leute überzeugen, könnte die Kurve bei ihnen auch so aussehen.

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