Der Idee mit dem Mindestlohn und dem Grundeinkommen muss man die Absolutheit entziehen - dann kann es klappen. Hier das Prinzip:

Vorbemerkung: Alle Zahlen nicht absolut, sondern als Denkhilfe!!

Verdiene ich 0, erhalte ich eine minimale (!) Unterstützung von z.B. 2'000 pro Monat. Ich bezahle keine Steuern, sondern erhalte eine "negative Steuer".

Verdiene ich 1'000, erhalten ich noch immer eine Unterstützung, die aber kleiner ist, als beim Einkommen von 0 (also z.B. 1'500). Zusammen mit den 1'000 führt dies aber zu einem höheren Einkommen (2'500), als wenn ich nicht arbeiten würde. > Es besteht ein Anreiz zur Arbeit!!!

Verdiene ich 3'000 (oder den definierten "break-even-Lohn"), erhalte ich KEINE Unterstützung mehr, muss aber auch noch keine Steuern zahlen.

Verdiene ich mehr als 3'000 bezahle ich einen reduzierten Steuersatz, der aber mit der Höhe des Einkommens bis zu einem Maximalwert von z.B. 10% (Flat Tax) steigt.

Ohne Anreiz zum Arbeiten, ist die Idee vom Minimallohn unbrauchbar und wird verworfen. Wieso also nicht so?

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