Diese Initiative ist ein öffentliches Misstrauensvotum gegen das Miliz-System und den Schweizer Soldaten.

Bringt eine zentrale Lagerung wirklich mehr Sicherheit? Gaukeln wir uns nicht eine Scheinsicherheit vor, ähnlich wie bei der 'Killerspiel'-Debatte? Das tun wir in der Tat, denn es bedarf wesentlich mehr als das wegsperren von Ordonanzwaffen um Sicherheit zu schaffen.

Wir gehen wieder einmal mehr den Weg des geringsten Widerstands. Bevormundung und Verbote bringen da herzlich wenig, aber vermehrt setzen wir auf genau diese Mittel weil wir ganz einfach überfordert sind mit den Problemen.

Ich habe Vertrauen in unser Miliz-System und in unsere Schweizer Soldaten. So stellt sich die Frage, wen bestrafen wir wirklich mit einer solchen Initiative? Jene welche Minimum 4-mal pro Jahr ins Zeughaus müssen um ihre persönliche Waffe zu holen für WK und fürs Obligatorische. Aber auch die Sammler und Liebhaber kommen nicht sonderlich gut weg. Sofern man dieses Hobby nicht teilt, ist es natürlich sehr einfach zu sagen: "Ist mir doch egal." - dasselbe gilt für alle welche keinen Militärdienst leisten.

Genau jene verstehen auch die Verbindung nicht welche zwischen einem Wehrmann und seiner Waffe besteht. Sie machen sich auch nicht die Mühe dies zu verstehen. Sie werden einfach mal als Feindbild dargestellt, in der Hoffnung die eigene Hilflosigkeit etwas erträglicher zu gestalten.

Am Ende des Tages bleiben die illegalen Waffen in der Gesellschaft und unsere Sicherheit bleibt auf der Strecke.

Mit dieser Initiative tragen wir nicht nur die Tradition zu Trage sondern auch ein Stück weit das Vertrauen und die Toleranz.

29 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Waffen»

zurück zum Seitenanfang
  • Copyright © Politnetz AG 2009–2017
  • Impressum
Release: production